Unsere Arbeit.
Was ist Frühförderung für sehgeschädigte Kinder?
Die Frühförderung umfasst die Begleitung und Beratung der Familie sowie die Förderung der Gesamtwicklung des sehgeschädigten Kindes.
Die Spezialisierung ermöglicht, die spezifischen Besonderheiten beim blinden bzw. sehbehinderten Kind zu erkennen und kindzentrierte Entwicklungsförderung anzubieten.
Kinder von 0 bis 6 Jahren, die aufgrund ihrer Sehbehinderung/Blindheit in ihren Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt sind, können von Contrast betreut werden.
Ausgangspunkt für alle pädagogischen Maßnahmen ist die aktuelle Lebenssituation des Kindes und seiner Familie. Die Frühförderung ist alltagsbezogen, wird auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes abgestimmt und beinhaltet ein spielerisches Angebot, das vom Kind lustvoll erlebt werden soll.
In unserer Arbeit sind wir nicht nur um eine intensive Beziehung zum Kind bemüht, sondern auch zu seiner Familie und anderen Bezugspersonen.
Der Kontakt und der gegenseitige Austausch mit anderen Fachleuten, die mit dem Kind arbeiten (z. B. Orthoptisten, Augenärzte, Therapeuten, KindergärtnerInnen und LehrerInnen), ermöglichen eine interdisziplinäre Abstimmung der Schwerpunkte und Ziele.
Die Elternarbeit in der Frühförderung beinhaltet sowohl Beratung und Information zu diversen fachspezifischen Fragen (z. B. die Sehbehinderung betreffend) als auch Begleitung und Beratung der Eltern mit dem Ziel, ihre erzieherischen Kompetenzen zu stärken und sie bei der Bewältigung der Behinderung ihres Kindes zu unterstützen.
Gemeinsames Beobachten und Reflektieren des Spielverhaltens des Kindes ermöglichen ein zunehmendes Verständnis der Familie für dessen Entwicklungsverlauf und seine daraus resultierenden speziellen Bedürfnisse.
Wie hilft Contrast dem sehgeschädigten Kind?
- Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
- Entwicklungsbegleitung und Entwicklungsförderung (Wahrnehmung, Motorik, Kognition und Sprache)
- Förderung des Sehens (Diagnostik des funktionellen Sehens, Sehrestschulung)
- Förderung von Selbstständigkeit und Mobilität (lebenspraktische Fertigkeiten)
- Low Vision: Anpassung von Sehhilfen (Lupen, Monokular etc.), Anpassung von technischen Hilfsmitteln für Sehbehinderte (Hard- und Software, Lesegeräte etc.)
- Erlernen spezifischer Techniken für Blinde
- Vorbereitung des Kindes auf die Anforderungen in der Schule (Hilfsmittelabklärung und Hilfsmittelausstattung)
Wie hilft Contrast der Familie?
- Begleitung und Beratung der Familie
- Begleitende Entwicklungsbeobachtung und Entwicklungsdiagnostik
- Beobachtung des Sehverhaltens im Alltag des Kindes
- Hilfestellung bei der Auswahl des geeigneten Spielmaterials
- Hilfe bei der Gestaltung der Umgebung des Kindes (Hilfsmittelberatung)
- Hilfe bei der Auswahl des Kindergartens bzw. der Schule
- Information hinsichtlich finanzieller und rechtlicher Fragen in Zusammenhang mit der Behinderung des Kindes
- Vermittlung von Kontakten zu anderen betroffenen Familien
- Veranstaltung von Elterntagungen
Sonstige Aktivitäten:
- Beratung von Fachleuten in Bezug auf die Besonderheiten beim blinden oder sehbehinderten Kind
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Organisation und Durchführung von Weiterbildungen im Bereich Sehgeschädigtenpädagogik
- Organisation und Durchführung der Fachweiterbildung „Frühförderung für blinde, sehbehinderte und mehrfach behinderte sehgeschädigte Kinder“
- Mitarbeit im „Österreichischen Dachverband der Frühförderung für sehgeschädigte Kinder“
- Mitarbeit im „Berufsverband der mobilen Frühförderinnen und Familienbegleiterinnen Wiens“
- Mitarbeit im „Berufsverband der Niederösterreichischen Frühförderung“
- Mitglied im „Verband der Blinden- und Sehpädagoginnen e.V.“
- Mitglied im „International Council for Education of People with Visual Impairment“






